SK-AT 2007-2013 - creating the future
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Newsletter des Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakei - Österreich 2007-2013

Ausgabe 2 / Dezember 2008

Inhalt

Ausgabe 2 des elektronischen Newsletters berichtet von der Jahresveranstaltung des Programms am 4. Dezember 2008, enthält das bislang nur in Englisch veröffentlichte Interview mit Colin Wolfe von der Europäischen Kommission in deutscher und slowakischer Übersetzung, stellt die ersten genehmigten Projekte kurz vor und bringt einen Ausblick auf wichtige Termine im neuen Jahr 2009:

Die Zukunft der Zusammenarbeit Slowakei - Österreich: Bericht von der Jahresveranstaltung 2008
Colin Wolfe im Interview über die europäische territoriale Zusammenarbeit
Die ersten Projekte - Etablierung neuer Qualitätsstandards
Meilensteine des Programms für 2009




 
Die Zukunft der Zusammenarbeit Slowakei - Österreich: Bericht von der Jahresveranstaltung 2008

Die Magistratsabteilung 27 der Stadt Wien - EU Strategie und Wirtschaftsentwicklung - lud am Donnerstag, dem 4. Dezember, in den Festsaal des Wiener Rathauses zur ersten Jahresveranstaltung des EU-Förderprogramms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakei - Österreich ein. 200 Personen aus öffentlichen Organisationen und privaten Unternehmen folgten der Einladung. Rund um das Motto "creating the future" - die Zukunft gestalten - wurde die gegenwärtige slowakisch-österreichische Zusammenarbeit analysiert, Handlungsfelder aus den Perspektiven verschiedener Fachgebiete aufgezeigt und Visionen für den Programmhorizont 2013 präsentiert.

In der Eröffnungsrede betonte der amtsführende Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudolf Schicker die Bedeutung des Programms Slowakei - Österreich für die Stärkung der zentraleuropäischen Region und die Etablierung der Twin-Cities Wien und Bratislava. Der Einigungsprozess der Europäischen Union brachte und bringt vielfältige positive Auswirkungen für die Region und die darin lebenden und tätigen Menschen. Auch die gegenwärtige Finanzkrise wird sich mit vereinten Kräften leichter bewältigen lassen. Mit Aktivitäten, welche ohne Förderungen nicht möglich wären, soll das Programm Slowakei - Österreich bewusst machen, wie wichtig die Zusammenarbeit ist.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Bauwesen und Regionalentwicklung der Slowakischen Republik, Ing. Daniel Ács blickte in seiner Rede auf eine bereits jahrelange erfolgreiche Kooperation zwischen Österreich und der Slowakei zurück. Die Rahmenbedingungen werden schrittweise günstiger, nach dem Schengen-Beitritt am 21. Dezember 2007 tritt die Slowakei am 1. Jänner 2009 der Eurozone bei. Die Region besitzt viele Gemeinsamkeiten über die Grenzen hinweg, welche künftig gestärkt und erweitert werden sollen. Ein wichtiges Ziel aus slowakischer Sicht ist es, die notwendige Infrastruktur dafür zu schaffen.

Wettervorhersage für Bratislava im ORF - die Vision für das Jahr 2013

Laila Østergren von der Generaldirektion Regionalentwicklung der Europäischen Kommission betonte, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Europäische Kommission auch nach 2013 Priorität haben wird. Die Geschäftsführerin des Zentrum für Innovation und Technologie, MMag. Agnes Streissler zeigte die aktuelle Ausgangslage in der slowakisch-österreichischen Grenzregion auf: Unterschiede in Wohlstand und Wirtschaftsstruktur müssen ausgeglichen werden. Damit wurde die Podiumsdiskussion eingeleitet.

Die Diskutierenden waren sich einig, dass in den 19 Jahren seit der samtenen Revolution Kooperationen auf vielen Ebenen stattgefunden haben. Aber auch die Unterschiede müssen gelebt und Konflikte aktiv bewältigt werden. Die positiven Effekte gemeinsamer grenzüberschreitender Aktivitäten sind den Menschen in der Region oft nicht bewusst und müssen besser kommuniziert werden. Die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft sind der gemeinsame Arbeitsmarkt, Bildungsaustausch, Technologietransfer und grenzüberschreitende Kultur- und Tourismusangebote. Die Vision von einer zusammengewachsenen slowakisch-österreichischen Grenzregion im Jahr 2013 illustrierte Kurt Puchinger, Direktor der Magistratsdirektion Baudirektion, Gruppe Planung damit, dass "die Wettervorhersage für Bratislava im ORF-Wetterbericht gezeigt wird."

In der Kaffeepause wurden die Anwesenden von der Pressburger Klezmer Band unterhalten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierten die TeilnehmerInnen neue und innovative Ideen für Kooperationen, und es wurden neue Kontakte über die Grenze hinweg geknüpft bzw. bestehende vertieft. Das Gemeinsame Technische Sekretariat und die beteiligten Länder gaben dazu fachkundige Ratschläge und Auskünfte über das Förderprogramm.

 

 
Colin Wolfe im Interview über die europäische territoriale Zusammenarbeit

Colin Wolfe

Colin Wolfe ist Leiter der Abteilung Territoriale Zusammenabrit innerhalb der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission.

Herr Wolfe, die Europäische Kommission bemüht sich sehr, den negativen Auswirkungen (wachsende Arbeitslosenraten, Rezession) der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise entgegenzuwirken. Was können Ihrer Meinung nach die Programme und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dazu beitragen?

Colin Wolfe: Die Finanzkrise betrifft uns alle in gewisser Weise, und auch die Programme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind durch die Krise gefordert. Bislang wurde uns noch nicht von einschlägigen Problemen berichtet. Ein unmittelbares Risiko könnte sein, dass bereits im Antragsstadium Schwierigkeiten bei der Sicherstellung der nationalen Kofinanzierung auftreten. Anfang November 2008 hat die Kommissarin für Regionalpolitik Danuta Hübner in einem Brief an alle Mitgliedstaaten darauf hingewiesen, dass die Kohäsionspolitik mit einem Gesamtbudget von 347 Mrd. Euro für den Zeitraum 2007-2013 das größte Instrument der Europäischen Gemeinschaft für Investitionen in die Realwirtschaft darstellt.

Weiters hat die Kommission am 26. November 2008 ein umfangreiches Rettungspaket zum Erhalt von Wachstum und Arbeitsplätzen, zur Steigerung der Nachfrage und zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Europäische Wirtschaft beschlossen:
1) kurzfristige, Maßnahmen, die die Nachfrage fördern, Arbeitsplätze erhalten und das Vertrauen wiederherstellen sollen
2) "Smart Investment" (=umsichtiges Investieren), um ein gesteigertes Wachstum und nachhaltigen Wohlstand zu erzielen

Alle Ebenen der Politik werden durch das Rettungspaket mobilisiert: Es besteht aus einer gemeinsamen finanziellen Unterstützung von rund 200 Mrd. Euro oder 1,5% des BIP, davon rund 170 Mrd. Euro aus den Budgets der Mitgliedstaaten und etwa 30 Mrd. Euro (0,3% des BIP) aus den Haushalten der Europäischen Union und der Europäischen Investmentbank. Mitgliedstaaten, die Maßnahmen setzen, werden zweifach profitieren: Die eigene Wirtschaft wird angekurbelt, und die Nachfrage in anderen Mitgliedstaaten ebenfalls, sodass auch die heimische Exportwirtschaft einen Aufschwung erlebt. Die Abstimmung der Aktivitäten wird Multiplikatoreffekte erzeugen, unkoordinierte Einzelmaßnahmen hingegen könnten negative Auswirkungen haben.

Die wichtigste Priorität ist der Schutz der Bürger Europas vor den schlimmsten Auswirkungen der Finanzkrise. Sie sind die ersten, die betroffen sind, sei es als Arbeiter, Haushalte, oder Unternehmer. Die Europäische Kommission schlägt vor, den Zugang zu Unterstützungen durch den Europäischen Sozialfonds zu erleichtern, das Budget neu zu planen und Vorauszahlungen für Anfang 2009 zu beschleunigen. Dadurch können den Mitgliedstaaten bis zu 1,8 Mrd. Euro früher als ursprünglich vorgesehen zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen Mitteln soll eine aktive Arbeitsmarktpolitik unterstützt, die am meisten benachteiligten Gruppen identifiziert und gefördert, die Finanzierung von Qualifizerungsmaßnahmen beschleunigt und wenn nötig eine Gesamtfinanzierung von Projekten durch die Europäische Gemeinschaft in dieser Förderperiode ermöglicht werden. Auch aus dem Kohäsionsfonds werden bis zu 4,5 Mio. Euro vorgezogen, unter anderem damit größere Investitionsprojekte schneller umgesetzt werden, die für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen wichtig sind.

Der Schwerpunkt beim Rettungspaket liegt auf "Smart Investments". Verstärktes, vorausschauendes Investieren in Ausbildungs- und (Um-)Schulungsmaßnahmen hilft der Bevölkerung, ihre Arbeitsplätze zu halten und in den Arbeitsmarkt zurückzufinden. Gleichzeitig wird die Produktivität gesteigert. Investitionen in Infrastruktur und Energieeffizienz erhalten Arbeitsplätze in der Bauindustrie, und schaffen eine umweltfreundlicheres und effizienteres Umfeld.

Die Staats- und Regierunschefs im Rat der Europäischen Union haben am 11. und 12. Dezember dem Rettungspaket zugestimmt und  damit ihre Entschlossenheit zu einer engen Zusammenarbeit demonstriert. Dadurch kann Europa zum weltweiten Vorreiter entschlossenen Handelns werden mit dem gemeinsamen Ziel, die Realwirtschaft zu stärken; so wie am 15. November 2008 die Themenführerschaft über der Finanzmärkte zur Vereinbarung am G20-Gipfel in Washingten geführt haben.



Sehen Sie einen großen Unterschied in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen "alten" und "neuen" Mitgliedstaaten?

Ich denke, der Unterschied war offensichtlicher während Phare und in gewissem Ausmaß auch zur Zeit der EU-Erweiterung 2004. In die Vorbereitungen von Interreg IV wurden alle Programme gleichermaßen einbezogen. Alle Operationellen Programme sind das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen.

Natürlich bestehen immer noch Unterschiede zwischen angrenzenden "EU-15" und "EU-12" Mitgliedstaaten in deren Infrastruktur, Arbeitsmärkten und Wirtschaftsentwicklung. Diese Unterschiede müssen gezielt bewältigt werden, wie ich hoffe durch gemeinsame Anstrengungen in den verschiedenen grenzüberschreitenden Programmen. In Grenzregionen zwischen "alten" und "neuen" Mitgliedstaaten gibt es weniger etablierte Netzwerke, auf denen man ansetzen kann, aber wir beobachten, wie rasch neue und enge Verbindungen aufgebaut werden.



Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptrisikofaktoren, die bei der Kooperation zwischen zwei Ländern berücksichtigt werden müssen, welche nicht den gleichen wirtschaftlichen Standard haben?

Es ist wichtig, zu erkennen, dass es Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen benachbarten Staaten gibt. Dennoch denke ich, ist es möglich, gemeinsame Ziele und Ideen für die grenzüberschreitenden und auch für die größeren transnationalen Regionen zu definieren und zu verfolgen und Lösungen herbeizuführen, von denen alle beteiligten Partnerregionen profitieren.

Erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist, eine Vertrauensbasis zwischen den Partnern zu schaffen.

Unterschiede in der Wirtschaftsentwicklung werden nicht durch territoriale Zusammenarbeit allein bewältigt. Ein Austausch von Erfahrugen und Good Practice in verschiedenen Bereichen trägt zur Stärkung der administrativen und finanziellen Kapazitäten auf beiden Seiten der Grenze bei. Dadurch wird wiederum die Wirtschaftsentwicklung unterstützt. Kooperationsprogramme bieten eine Plattform für die gemeinsame Definition des (Investitions-)Bedarfs und für die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmenpaketen, die zum Teil durch die Programme im Rahmen der Ziele Konvergenz oder Regionale Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt werden können. Ein Projektbeispiel, welches auf Erfahrungsaustausch abzielte, ist BAER/CENTROPE, welches im Interreg III Programm Österreich - Slowakei gestartet wurde und dessen erster Teil im Zeitraum 2003 bis 2006 durchgeführt wurde. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Staaten gipfelte in einem Maßnahmenplan für die grenzüberschreitende Region und führte zum Aufbau einer Euroregion, die auch die Tschechische Republik und Ungarn umfasst.



Herr Wolfe, können Sie uns ganz allgemein Ihre Vorstellung eines exzellent vorbereiteten grenzüberschreitenden Projekts geben? Welche Aspekte sind am wichtigsten bei der Entwicklung einer Projektidee?

Ein Projekt sollte sich vor allem einem bestehenden Bedarf widmen. Augenscheinliche Lücken sollen ausgefüllt werden, z.B. im Bereich Erreichbarkeit oder Umwelt. Alternativ könnte das Projekt auch Potenziale entwickeln, z.B. durch gemeinsame Forschungsarbeiten oder Gesundheitsdienste.

Weiters würde ich raten, dass Projekte die grundlegenden Anforderungen der Verordnung des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung übererfüllen, indem sie alle 4 anstelle der geforderten zwei Kooperationskriterien erfüllen:
  • Gemeinsame Vorbereitung
  • Gemeinsame Durchführung
  • Gemeinsames Personal
  • Gemeinsame Finanzierung

Einige Programme haben sich das Ziel gesetzt, dass eine bestimmte Anzahl an Projekten alle vier Kooperationskriterien erfüllen soll. Dies ist ein hoher Anspruch, jedoch nicht unerfüllbar.

Im Lauf der Programmperiode 2007-2013 wurden bereits einige Projekte genehmigt. Die Implementierung hat jedoch eben erst begonnen. Es ist daher zu früh, um Beispiele zu nennen. Grundsätzlich würde ich erfolgreiche Projekte wie folgt beschreiben:
In echter Kooperation wird eine deutliche grenzüberschreitende oder transnationale Wirkung erzeugt; Partnerschaften sind ausgeglichen und ihre Zusammensetzung ist sorgfältig durchdacht.
Ergebnisse sind konkret und werden professionell kommuniziert, das Projektmanagement ist kompetent, der Informations- und Kommunikationsplan ist mit angemessenem Budget ausgestattet, und trägt zur Erfüllung der Programmziele bei.


 
Die ersten Projekte - Etablierung neuer Qualitätsstandards

Am 10. März 2008, weniger als 3 Monate nach der Genehmigung des Operationellen Programms durch die Europäische Kommission, startete die Einreichfrist für Projektanträge. Bis heute fanden zwei Begleitausschüsse statt, in denen über insgesamt 25 eingereichte Anträge entschieden wurde. 18 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Mio. € (davon rund 15 Mio. € aus dem EFRE – dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung) wurden genehmigt. 10 der genehmigten Projekte befinden sich bereits in der Phase der Vertragserstellung, weitere 8 genehmigte Projekte müssen zuvor noch die Auflagen des Begleitausschusses erfüllen. 6 Projekte wurden zurückgestellt, d.h. sie können in verbesserter Form neuerlich eingereicht werden, und nur 1 Projekt wurde abgelehnt.

Die genehmigten Projekte sind verschiedenen Aktivitätsfeldern zugeordnet:
In Aktivitätsfeld 1.1 „Grenzüberschreitende Kooperation von KMU, Kooperation bei Forschung und Entwicklung“ befinden sich die Projekte
HolzSchabe (Entwicklung innovativer Wandelemente mit guten energetischen Eigenschaften für den sozialen Wohnbau),
Teregeo (Simulation eines geologischen Tiefenbohrverfahrens mittels kontrollierter Mikrodetonationen zur Energiegewinnung aus bisher nicht erreichbaren Tiefen),
DUO**STARS (Vernetzung des Know-Hows von Klein- und Mittelunternehmen der Hochtechnologiebranche mit dem Ziel, eine kritische Größe für die Etablierung am herrschenden Markt zu erreichen),
AC Centrope (Weiterentwicklung des Autoclusters Centrope durch Qualifizierungs- und Kooperationsmaßnahmen) und
RASGENAS (Kooperation im bislang wenig erforschten Bereich der genetischen Faktoren bei rheumatoider Arthritis).

In Aktivitätsfeld 1.3 „Bildung und Qualifikation, Integration der Arbeitsmärkte“ laufen unter dem Titel Bildung und Qualifikation die Projekte
Centrobot (Maßnahmen zur Steigerung der Kompetenz im Fachgebiet Robotik in der grenzüberschreitenden Region, v.a. durch Veranstaltungen und Ausbildung von Schülern und Studenten),
EdTWIN (Schulkooperation und Aktivitäten zur Vermeidung von Barrieren gegenüber dem Nachbarland bei Schülern),
Automotive MBA (Entwicklung eines Master-Studiums im Bereich Automotive Industry),
RE:design:[net]WORK (Entwicklung von Prototypen von Schmuck- und Gebrauchsgegenständen aus Recyclingmaterial in sozialökonomischen Betrieben), und
IB-KE (Kooperation slowakischer und niederösterreichischer Kindergärten mit dem Ziel, den Kindern die Sprache und Kultur des jeweiligen Nachbarlandes näherzubringen).

Dem Bereich Integration der Arbeitsmärkte innerhalb des Aktivitätsfelds 1.3 sind folgende Kooperationsprojekte zugeordnet:
ÜBI (Kooperation im Bereich der ArbeitnehmerInnenförderung im städtischen Raum: Entwicklung von Qualifizierungsmaßnahmen für einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Arbeits- und Wirtschaftsraum),
FAMO (Erhebung von Angebot und Bedarf an Fachkräften in der Grenzregion, Aufbereitung der Ergebnisse für politische Entscheidungsträger),
ZUWINBAT (Maßnahmenprogramm zu Initiierung und Aufbau der Kooperation zwischen Gewerkschaften und Sozialpartnern) und
Regionfemme (Aus- und Weiterbildung unternehmerisch tätiger Frauen, um ihnen einen Wirkungsbereich über die Grenzen hinweg zu ermöglichen).

Unter Aktivitätsfeld 1.4 „Soziale Integration“ befindet sich derzeit ein Projekt:
Mobil (Entwicklung eines Prototyps für ein Trainingsgerät für ältere Menschen, einschließlich Analyse der verbesserten Mobilität mit speziellen sportmedizinischen Methoden)

Aktivitätsfeld 2.1 „Transport und regionale Erreichbarkeit“ beinhaltet zurzeit die beiden Projekte
ROSEMAN
(Sicherheitsmaßnahmen speziell für den grenzüberschreitenden Individualverkehr) und
Cyclomost (Technische Detailplanung und Einholung notwendiger Bewilligungen für die Rekonstruktion der Radwegenetze und den Bau einer Fahrradbrücke bei Marchegg / Devínska Nová Ves).

Die Ziele von Aktivitätsfeld 2.2 „Nachhaltige Raumentwicklung und Unterstützung regionaler Verwaltungssysteme“ werden erfüllt durch das Projekt
RECOM (Aufbau und Intensivierung regionaler thematischer Netzwerke zur Unterstützung bei der Entwicklung und Durchführung hochqualitativer grenzüberschreitender Aktivitäten).

Im Aktivitätsfeld 2.3.“ Kooperation und gemeinsames Management von Naturschutzgebieten“ und dem Aktivitätsfeld 2.4. „Energieeffizienz und erneuerbare Energie, Umweltschutz, Risikomanagement“ werden erst im nächsten Jahr Projekte erwartet.

Die Qualität der Kooperation zwischen Slowakischen und Österreichischen Projektpartnern hat sich durch das neue Lead-Partner Prinzip im Vergleich zum Vorgängerprogramm (Interreg IIIa – Österreich – Slowakei) deutlich verbessert. Die Projektentwicklung geschah durchwegs bereits in Kooperation, die Durchführung und Finanzierung der Aktivitäten erfolgt ebenfalls durch alle Projektpartner gemeinsam. Alle Projekte liefern beidseits der Grenze einen bedeutenden Mehrwert, und die nötigen Vorkehrungen für einen Fortbestand der Wirkung nach Projektende (im Sinne der Nachhaltigkeit) werden getroffen.

Wir können wirklich gespannt auf die ersten Projektergebnisse sein!


 
Meilensteine des Programms für das Jahr 2009

30. Jänner 2009
Einreichfrist für Projektanträge im Hinblick auf den nächstfolgenden Begleitausschuss.
Vertiefende Beratungsgespräche mit Antragstellern bei Regionalstellen Burgenland, Niederösterreich und Wien, Bratislava und Trnava und GTS.

Februar 2009
Organisation des Seminar für Lead Partner und Projektpartner (betrifft Projektgenehmigungen vom 5. und 6. November 2008).

März 2009
Evaluierung der bis 30. Jänner eingereichten Projektanträge.

15. - 16. April 2009
4. Sitzung des Begleitausschusses mit Projektauswahl in der Region Trnava

Mai - Juli 2009
Voraussichtlich erste Auszahlungen von EFRE-Mittel an Lead Partner (Voraussetzung: Abschluss eines EFRE-Fördervertrages und Zertifizierung von förderfähigen Projektausgaben)

Oktober 2009
Voraussichtliches 5. Treffen des Begleitausschusses


 


 

 
Spravodajca Programu cezhraničnej spolupráce Slovenská republika - Rakúsko 2007-2013

Číslo 02 / December 2008

Obsah

Druhé číslo elektronického Spravodajcu informuje o Výročnom podujatí programu, ktoré sa konalo dňa 4. decembra 2008. Uverejňujeme aj pôvodne anglickú verziu rozhovoru s pánom Colin Wolf zástupcom Európskej Komisie, preloženú do slovenčiny a nemčiny.

V tomto spravodajcovi uverejňujeme informáciu o všetkých doteraz schválených projektoch  ako aj prehľad o dôležitých termínoch roka 2009:

Výročné podujatie 2008
Colin Wolfe o teritoriálnej spolupráci

Prvé projekty – nové štandardy kvality

Míľniky pre rok 2009




 
Výročné podujatie 2008

Oddelenie magistrátu 27 mesta Viedeň - EU stratégie a hospodársky rozvoj – pozvalo na štvrtok dňa 4. decembra záujemcov do slávnostnej sály Viedenskej radnice na Výročné podujatie európskeho Programu cezhraničnej spolupráce Slovenská republika – Rakúsko. Pozvanie prijalo asi 200 osôb z organizácií verejnej správy a súkromnej sféry. O Slovensko–rakúskej spolupráci sa diskutovalo vo vzťahu k spojeniu "creating the future", ktoré sa stalo mottom programu a znamená spolu vytvárať budúcnosť. Na podujatí boli ďalej analyzované ďalšie možnosti realizácie aktivít z pohľadu rôznych oblastí a prezentované vízie až do budúcnosti programu v roku 2013.

V otváracom príhovore podčiarkol úradujúci štátny radca pre rozvoj mesta a dopravu Viedeň, DI Rudolf Schicker význam programu Slovenská republika – Rakúsko pre posilnenie stredoeurópskeho regiónu a etablovanie miest Twin-City Wien a Bratislava. Proces rozširovania EU priniesol a stále prináša rôznorodé vplyvy pre región a ľudí, ktorí v ňom žijú a pracujú. Aj súčasná finančná kríza sa bude dať lepšie prekonať spojením síl. Program Slovenská republika – Rakúsko má v tomto možnosť prostredníctvom aktivít, ktoré by nemohli byť realizovateľné bez podpory, ukázať dôležitosť tejto spolupráce.

Štátny tajmoník Ministerstva výstavby a regionálneho rozvoja SR Ing. Daniel Ács v svojom príhovore zosumarizoval niekoľkoročnú úspešnú spoluprácu medzi Rakúskom a Slovenskom. Rámcové podmienky sa postupne zlepšujú, a po vstupe do Šengenského priestoru 21. decembra 2007 sa Slovensko dňa 1. januára 2009 stáva členom Eurozóny. Región má množstvo spoločných záujmov, ktoré nekončia na hranici, a ktoré by sa v budúcnosti  mali ešte posilniť a rozšíriť. Dôležitým cieľom zo slovenského pohľadu je zabezpečenie potrebnej infraštruktúry.

Predpoveď počasia pre Bratislavu na ORF – vízia pre rok 2013

Pani Laila Østergren, z generálneho riaditeľstva pre regionálny rozvoj EK zdôraznila, že cezhraničná spolupráca bude aj po roku 2013 jednou z priorít Európskej Komisie. Konateľka Centra pre inovácie a technológie pani MMag. Agnes Streissler predstavila aktuálnu východiskovú pozíciu slovensko – rakúskeho prihraničného regiónu: rozdiely medzi stavom hospodárstva a hospodárskou štruktúrou sa musia zmenšovať. Príhovor pani Streissler uviedol nasledujúcu panelovú diskusiu.

Diskutujúci sa zhodli, že za uplynulých 19 rokov sa nadviazala spolupráca na rôznych úrovniach. Zároveň bolo konštantované, že aj rozdiely si je potrebné uvedomiť a konflikty je nevyhnutné aktívne riešiť. Ľudia v prihraničných regiónoch si niekedy pozitívne vplyvy cezhraničnej spolupráce neuvedomujú a jej výsledky je preto potrebné lepšie komunikovať. Najdôležitejšou výzvou budúcnosti sú spoločný trh práce, výmena vedomostí, transfer technológií a cezhraničné kultúrne a turistické ponuky.
Víziu spoločného „spoluzrastajúceho“ slovensko- rakúskeho prihraničného regiónu v roku 2013 ilustroval pán Kurt Puchinger, riaditeľ oddelenia magistrátu Stavebné riaditeľstvo, skupina plánovanie vetou, že vtedy "bude relácia ORF o predpovedi počasia informovať o počasí v Bratislave".

Počas prestávky hrala pre návštevníkov podujatia skupina Pressburger Klezmer Band.

V druhej časti podujatia diskutovali záujemcovia o nových a inovatívnych zámeroch spolupráce. Zároveň bolo možné nadviazať nové cezhraničné kontakty alebo existujúce zintenzívniť. Spoločný technický sekretariát a zúčastnené regióny poskytli pri týchto rozhovoroch odborné poradenstvo a informácie o programe.


 
Colin Wolfe o teritoriálnej spolupráci

1.) Európska únia sa zameriava veľmi dôrazne na zmiernenie dopadu (zvýšenie nezamestnanosti, ekonomická recesia) súčasnej finančnej a hospodárskej krízy.  Je možné prostredníctvom programov cezhraničnej spolupráce prispieť k cieľu zmiernenia týchto dopadov?


 

Finančná kríza sa týka nás všetkých– niektoré krajiny sa cítia byť viac ohrozené, niektoré menej - a taktiež niektoré programy cezhraničnej spolupráce môžu byť výzvou v časoch krízy. Doteraz sme neobdrzali informácie informácie o špecifických problémoch, ale som si istý že aj na základnej úrovni u projektových žiadateľoch môžu vzniknúť riziká pri získavaní národného spoufinancovania. Komisárka pani Daniela Hübner poslala list všetkým členským krajinám začiatkom novembra 2008, kde poznamenala, že Kohézna politika alokuje EUR 347 miliárd na obdobie 2007-2013 čo je pre Spoločenstvo najväčší zdroj investícii v skutočnej ekonomike.


Okrem toho Komisia dňa 26 novembra 2008 ohlásila veľký Plán obnovy pre ďalší rast a pracovné miesta, s cieľom naštartovať dopyt a znovu nastoliť dôveru v európsku ekonomiku. Plán obnovy vychádza z dvoch vzájomne sa dopĺňajúcich elementov: Prvým sú krátkodobé opatrenia na naštartovanie dopytu, zabezpečenie pracovných miest a pomoc pri zabezpečení dôvery.

Druhým sú "malé investície" ktoré majú za cieľ vyšší rast a udržateľnú prosperitu v dlhodobom meradle. Prostredníctvom Plánu obnovy majú byť zacielené všetky úrovne politík.

Hlavnou prioritou je ochrániť európskych občanov pred neblahými dôsledkami finančnej krízy. Títo občania sú prví, ktorí budú ohrození, či sú to robotníci, domácnosti alebo podnikatelia. Komisia taktiež navrhuje zjednodušiť kritéria pre podporu z Európskeho Sociálneho Fondu, opätovným zhodnotením programu vo vzťahu k míňaniu a poskytnutím predfinancovania od začiatku roka 2009 tak, aby mali členské krajiny lepši prístup k celkovo až €1.8 miliarde a aby mohli posilniť aktívnu politiku trhu práce, zacieliť sa na najviac postihnuté skupiny, a zrealizovať aktivity, ktoré sú zamerané na zlepšenie zručností a tam, kde je potrebné aj financovanie projektov v plnej výške zo zdrojov Spoločentsva. Celkovo až €4.5 miliárd z kohéznej politiky umožní popri ďalších opatreniach zrýchlenie realizácie veľkých investičných projektov a taktiež prispeje k ochrane a vytvoreniu nových pracovných miest.

Dôraz Plánu obnovy je na "smart investments" (múdre investície). Vyššie investície do vzdelávania a (re-)tréningov pomôžu ľuďom udržať ich pracovné miesta a zabezpećiť im návrat na trh práce, čím sa zvýši produktivita. Investície do infraštruktúry a energetickej efektivity ľuďom zabezpečia ľuďom prácu v stavebnom priemysle, šetria energiu a zlepšujú účinnosť.


2.) Pán Wolfe, sú ešte stále pozorovateľné veľké rozdiely v rámci programov cezhraničnej spoluráce medzi starými a novými členskými krajinami?


Myslím si, že rozdiely boli viditeľnejšie v časoch keď bolo realizovaný program  Phare

 a v určitom zmysle aj v časoch rozširovania Európskej Únie v roku 2004. Každopádne, v prípade programov Interreg IV 2007-2013 boli všetky programy zapojené do príprava rovnako a všetky Operačné programy sú výsledkom spoločného úsilia. Samozrejme sú ešte stále možné vidieť rozdiely v prihraničných oblastiach tákajúce sa infraštruktúry, pracovného trhu a hospodárskeho rozvoja medzi "EU 15" a "EU 12" členskými štátmi, a tieto nezmiznú bez uvedomelého úsilia, ktoré dúfam, môže byť spoločne riešené rôznymi cezhraničnými programmi. V prihraničnom území existuje medzi "starými " a "novými" členskými štátmi menej tradičných a dlhodobých cezhraničných sietí spolupráce, na ktorých sa dá vybudovať spolupráca ale stale je pozorovať rýchly nárast nových sietí a vzťahov.

3.) Ktoré sú podľa Vás hlavné riziká, ktoré je potrebné brať do úvahy v prípade spolupráce medzi dvoma krajinami, ktoré nemajú rovnakú úroveň  hospodárstva?

Je dôležité uvedomiť si, že medzi susediacimi krajinami existujú rozdiely v hospodárskom rozvoji. Chcem tým však povedať, že verím, že  je možné nájsť a snažiť sa o spoločné ciele s idey v cezhraničnom  priestore ako aj na väčších nadnárodných územiach tak, aby vznikla situácia, ktorá je výhodná pre všetky strany a všetky zapojené partnerské regióny. Predtým ako však nastane uvedená situácia je dôležité vytvoriť určitú úroveň dôvery medzi partnermi, ktorá je predpokladom na úspešnú spoluprácu.
 
Program Územnej spolupráce sám o sebe nevyrieši rozdiely v hospodárskom rozvoji. Každopádne však môže vzniknúť v rôznych oblastiach výmena skúseností a good practice can a tieto môžu viesť k posilneniu administratívnych ako aj finančných kapacít na obidvoch stranách hranice. A toto môže zasa napomôcť hospodárskemu rozvoju. Programy spolupráce ponúkajú platformu pre spolučnú identifikáciu (investičných) potrieb a vypracovania spoločných akčných plánov, ktoré môžu byť sčasti realizované prostredníctvom cieľov  konvergencia a konkurencieschopnosť. Príklad projektu, ktorý sa zameral na výmenu skúseností je BAER/CENTROPE ktorý vznikol v rámci programu Interreg III AT – SK a ktorého prvá časť bola realizovaná od roku 2003-2006. Vzájomná výmena skúseností medzi dvoma krajinami viedla k vytvoreniu Akčného plánu pre spoločné územie a vytvorenie Euroregiónu, ktorý zahŕňa aj Českú republiku a Maďarsko.


4.) Pán Wolfe, veľmi by sme uvítali, keby ste mohli načrtnúť vo všeobecnej rovine, ako vyzerá z Vášho pohľadu veľmi kvalitne pripravený cezhraničný projekt.

V prvom rade by mal byť projekt zameraný tak, aby bol adresný t.j. aby zacielil skutočné potreby. Mal by vyplniť jednoznačne jasné voľné miesta – tkz. diery financovania napr. zamerané na dopravu alebo na životné prostredie. Prípadne sa zamerať na oblasti, kde je potenciál napr. Spolupodielať sa  na výskume alebo na službách v zdravotníctve.

Ďalej by som odporúčal projektom aby sa zamerali na splnenie nie len dvoch kritérií spolupráace , ako je dané nariadením Európskeho regionálneho rozvoja, ale aby splnili všetky štyri kritériá:


• Spoločná príprava
• Spoločná realizácia
• Spoločný personal
• Spoločné financovanie


Niektoré programy si stanovili ciele, ktoré sú zamerané na splnenie   vśetkých štyroch kritérií, čo je ambiciózny ale nie nemožný cieľ.

V prípade programovacieho obdobia 2007-2013 mám vedomosť o niekoľkých projektoch, ktore boli schválené, ale ktoré len začali realizáciu svojich aktivít. Je to ešte príliš skoro nato, aby som dával nejaké príklady. Každopádne vo všeobecnosti by som povedal, že úspešné projekty spĺňajú nasledovné:

Skutočný a jednoznačný cezhraničný alebo nadnárodný dopad; dobre rozložené partnerstvo s dobre premyslenou štruktúrou partnerov. Vytvorenie konkrétych výsledkov; výsledky, ktoré sú dobre odkomunikované, kompetentné riadenie projektov, vytvorenie plánu informovanosti a publicity s jednoznačným rozpočtom, ktorý prispieva  k naplneniu cieľov programu.




 
Prvé projekty –nové štandardy kvality

Dňa 10. marca 2008, necelé 3 mesiace po tom, ako Európska komisia schválila Operačný program, začala plynúť lehota na predkladanie projektov. Do dnešného dňa sa uskutočnili dve zasadania Monitorovacieho výboru, na ktorých sa rozhodlo celkovo o 25 predložených projektových žiadostiach. Schválených bolo 18 projektov s celkovým objemom cca 19 mil. € (z toho cca 15 mil. € z Európskeho fondu pre regionálny rozvoj). 10 zo schválených projektov je už vo fáze prípravy zmlúv, ďalších 8 schválených projektov musí najprv splniť úlohy stanovené Monitorovacím výborom. 6 projektov bolo vrátených, t.j. po vylepšení sa môžu znovu predložiť a iba 1 projekt bol zamietnutý.  

Schválené projekty sú priradené k rôznym oblastiam aktivít:
Oblasť aktivít  1.1 „Cezhraničná kooperácia malých a stredných podnikov, kooperácia v oblasti výskumu a rozvoja“ zahrňuje projekty
HolzSchabe (rozvoj inovatívnych stenových dielcov s dobrými energetickými vlastnosťami pre výstavbu sociálnych bytov),
Teregeo (simulácia metódy geologických hĺbkových vrtov za použitia kontrolovaných mikrodetonácií na získavanie energie z doposiaľ nedosiahnuteľných hĺbok), 
DUO**STARS (prepojenie know-how malých a stredných podnikov v oblasti špičkových  technológií s cieľom dosiahnuť kritickú veľkosť pre etablovanie na existujúcom trhu), 
AC Centrope (ďalší rozvoj Autocluster Centrope prostredníctvom kvalifikačných a opatrení spolupráce) a
RASGENAS (spolupráca v doposiaľ málo skúmanej oblasti genetických faktorov  reumatoidnej artritídy).

V oblasti aktivít  1.3 „Vzdelávanie a kvalifikácia, integrácia trhov práce“ bežia pod názvom Vzdelávanie a kvalifikácia projekty
Centrobot (opatrenia na zvýšenie kompetencie v oblasti robotiky v cezhraničnom regióne, najmä formou podujatí a vzdelávania žiakov a študentov),   
EdTWIN (spolupráca škôl a aktivity za účelom predchádzania vzniku bariér voči susednej krajine u žiakov),
Automotive MBA (rozvoj štúdia Master v oblasti automobilového priemyslu),
RE:design:[net]WORK (vývoj prototypov dekoratívnych a úžitkových predmetov z recyklovaných materiálov v sociálno-ekonomických prevádzkach) a 
IB-KE (spolupráca slovenských a dolnorakúskych materských škôl s cieľom priblížiť deťom jazyk a kultúru príslušnej susednej krajiny). 

Úsek integrácie trhov práce v rámci oblasti aktivít  1.3 obsahuje nasledujúce projekty kooperácie:
ÜBI (spolupráca v oblasti podpory zamestnancov v mestskom priestore: rozvoj kvalifikačných opatrení v spoločnom cezhraničnom pracovnom a hospodárskom priestore), 
FAMO (zisťovanie ponuky a potreby odborných pracovných síl v pohraničnom regióne, spracovanie výsledkov pre politické rozhodnutia),
ZUWINBAT (program opatrení pre iniciovanie a vybudovanie spolupráce medzi odbormi a sociálnymi partnermi) a 
Regionfemme (vzdelávanie a ďalšie vzdelávanie podnikateľsky činných žien pre umožnenie ich pôsobenia mimo hraníc).

Oblasť aktivít 1.4 „Sociálna integrácia“ obsahuje v súčasnosti projekt:
Mobil (vývoj prototypu tréningového zariadenia pre starších ľudí, vrátane analýzy zlepšenia mobility s metódami športovej medicíny)


Oblasť aktivít 2.1 „Doprava a regionálna dostupnosť“ obsahuje v súčasnosti dva projekty
ROSEMAN (bezpečnostné opatrenia špeciálne pre individuálnu cezhraničnú dopravu) a
Cyclomost (detailný technický projekt a obstaranie potrebných povolení pre rekonštrukciu siete cyklistických chodníkov a vybudovanie mostu pre cyklistov Marchegg / Devínska Nová Ves).

Ciele oblasti aktivít 2.2 „Trvalý priestorový rozvoj a podpora systémov regionálnej správy“ napĺňa projekt
RECOM (vybudovanie a intenzifikácia tematických regionálnych sietí na podporu rozvoja a realizácie kvalitných cezhraničných aktivít).  

V oblastiach aktivít  2.3.“ Spolupráca a spoločný manažment prírodných chránených oblastí“ a 2.4. „Energetická efektívnosť a obnoviteľné zdroje energie, ochrana životného prostredia, manažment rizík“ sa projekty očakávajú až v budúcom roku.

Kvalita spolupráce medzi slovenskými a rakúskymi partnermi projektu sa vďaka novému princípu vedúceho partnera v porovnaní s predchádzajúcimi programami (Interreg IIIa – Rakúsko – Slovensko) značne zlepšila. Projekty sa vyvíjali prevažne v spolupráci, realizáciu a financovanie aktivít zabezpečujú všetci partneri projektu taktiež  spoločne. Všetky projekty vytvárajú na obidvoch stranách hranice významnú pridanú hodnotu a zavádzajú sa potrebné opatrenia pre pokračovanie pôsobenia ich výsledkov aj po skončení projektu (v zmysle udržateľnosti).  

Tešíme sa na prvé výsledky projektov!


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Míľniky pre rok 2009

30. január 2009
Uzávierka na predkladanie projektových žiadostí, ktoré budú hodnotené na najbližšom zasadaní  Monitorovacieho výboru.Pokračovanie poradenstva pre žiadateľov zo strany reg. miest Burgenland,
Dolné Rakúsko, Viedeň, VUC Trnava a Bratislava a STS.

Február  2009
Organizácia  seminára pre vedúcich partnerov a partnerov (týka sa schválených projektových žiadostí z 5. a 6. novembra 2008).

Marec 2009
Hodnotenie načas predložených projektových žiadostí z januárovej uzávierky.

15.-16. apríl  2009
4. zasadanie Monitorovacieho výboru vrátane výberu projektov v regióne Trnava

Máj – júl  2009
Predpokladané prvé platby zdrojov z EFRR vedúcim partnerom (predpokladom je podpísanie zmluvy EFRR a certifikácia oprávnených výdavkov)

Október 2009
Predpokladané 5. zasadanie  Monitorovacieho výboru.

 


 

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