Sehr geehrte Begünstigte und Antragsteller,

Die Verwaltungsbehörde des Kooperationsprogramms Interreg VA Slowakei - Österreich (im Folgenden als „VB“ bezeichnet) gibt folgende Erleichterungen bzw. Maßnahmen bekannt, um die negativen Auswirkungen der Ausbreitungen COVID 19 auf die Projektumsetzung nach der Erklärung der Ausnahmesituation durch die Regierung der SR / die entsprechenden Verordnungen des Bundes- bzw. die jeweilige Landesregierung  im Rahmen des COVID-19-Maßnahmengesetzes in AT zu minimieren:

  • In begründeten Fällen ist eine angemessene Verlängerung von Fristen möglich.
  • Ordnungsgemäß begründete Projektänderungsanträge aufgrund von Einschränkungen der Umsetzung aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation werden genehmigt.
  • Die VB setzt in dieser Zeit verstärkt auf elektronische Kommunikation. Daher wird auch Antragstellern / Begünstigten empfohlen, die elektronische Kommunikation mit der VB so weit wie möglich zu nutzen, insbesondere über ITMS 2014+ und / oder E-Mail. (Wenn ein Originaldokument erforderlich ist, akzeptiert die VB vorrangig die elektronische Übermittlung des angeforderten Dokuments und die nachträgliche Übermittlung des Originals.) In Fällen, in denen dies nicht erforderlich ist, verlangt die VB keine physische Unterschrift von Dokumenten.
  • Den Begünstigten wird empfohlen, mögliche Vertragsänderungen mit der VB, FLC und JS vorab zu konsultieren (insbesondere im Falle der Unterbrechung von Projektaktivitäten, Verlängerung der Projektumsetzung o.Ä.).
  • Den Begünstigten wird empfohlen, alternative Methoden zur Durchführung von Aktivitäten anzuwenden, falls das möglich ist. Partnertreffen, Meetings, Konferenzen und Schulungen sollen durch Telefonkonferenzen, elektronischen Dokumentenaustausch, E-Learning usw. ersetzt werden. Diese Alternativen müssen im Aktivitätsbericht ordnungsgemäß begründet werden.
  • Falls der Begünstigte / Antragsteller Ausgaben für bestimmte Waren und Dienstleistungen aufgebracht hat, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen nicht genutzt oder geliefert werden können (z. B. Vermietung von Räumlichkeiten, Unterkunft, Teilnahme an Seminaren / Schulungen) und der Begünstigte/Antragsteller nachweisbar ohne Erfolg alle Anstrengungen unternommen hat, um diese zu stornieren und zu erstatten, gelten die Ausgaben als förderfähig.


Es wurde ein Fragebogen an alle Lead Beneficiaries gesendet, um die potenziellen materiellen und finanziellen Komplikationen infolge der Ausnahmesituation bei der Projektumsetzung zu ermitteln.

Die Verwaltungsbehörde gibt im Einvernehmen mit den regionalen Vertretern Stellungnahmen zu einzelnen potenziell auftretenden Problemen, mit dem Ziel, den Grundsatz der Gleichbehandlung aufrechtzuerhalten.