Im Rahmen des grenzüberschreitenden Kooperationsprojekts Alpen Karpaten Fluss Korridor führen Naturschützer des Regionalen Naturschutzverbandes Bratislava Revitalisierungsarbeiten am Fluss Rudava durch. 

Der künstliche Flussabschnitt mit einer Gesamtlänge von 2,2 km wird in den ursprünglichen Zustand zurückverwandelt. Die Kopfsteinpflasterbefestigung wird entfernt, damit der Fluss natürlicher fließen kann. Die Bildung von Mäandern, die natürlichen Ufer, die Gerinnestruktur, das Vorhandensein von Bäumen im Gerinne, einschließlich Totholz, sind die erwarteten Ergebnisse der Revitalisierung und bilden die Grundlage für die allgemeine Revitalisierung des Flusses.

Hauptprojektpartner ist der Nationalpark Donau-Auen, der ähnliche Maßnahmen an den österreichischen Nebenflüssen der Donau, die aus den Alpen kommen, durchführt. Auf diese Weise verbessern die Naturschützer beider Länder die Bedingungen für die Migration von Tieren zwischen den Alpen und den Karpaten, was einen besseren Austausch von genetischen Informationen und eine allgemeine Verbesserung des Zustands der biologischen Vielfalt in diesen Wasserläufen ermöglichen wird.

Das Projekt fördert den Umweltschutz für aquatische Organismen im österreichisch-slowakischen Grenzgebiet. Es sind die Naturkorridore, die die Verbindung zwischen den Schutzgebieten zwischen Wien und Bratislava herstellen und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Naturschutz leisten, der Erholung dienen und die Lebensqualität in der Region verbessern.

Die Revitalisierung von Flüssen und die Wiederherstellung ihres natürlichen Charakters sind auch im Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel von Bedeutung, da sie dazu beitragen, den Flusslauf zu verlangsamen und so das Wasser länger in der Landschaft zu halten, was im Falle einer Überschwemmung äußerst wichtig ist. Gleichzeitig wird durch die Beseitigung von Sohl- und Uferbefestigungen die Infiltration in den Boden verbessert und die Grundwasserressourcen angereichert.

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