Der Kleinprojektefonds Interreg SK–AT ist gestartet: Aufruf zur Einreichung von „People-to-People“-Projekten geöffnet
Updated 19. Dezember 2025
Das Programm Interreg Slowakei – Österreich bringt eine wichtige Neuerung in der Programmumsetzung. In Zusammenarbeit mit dem Verwalter NÖ.Regional wurde der erste Aufruf zur Einreichung von Kleinprojekten im Rahmen des Kleinprojektefonds „People-to-People“ Slowakei-Österreich 2021-2027 offiziell gestartet. Interessierte Antragsteller*innen können ab sofort Projektanträge einreichen.
Der Kleinprojektefonds ist ein spezielles Instrument des Interreg-Programms SK–AT und unterstützt kleinere grenzüberschreitende Projekte, die auf die Zusammenarbeit von Menschen, Institutionen und Gemeinschaften auf beiden Seiten der Grenze ausgerichtet sind. Ziel ist es, gegenseitiges Vertrauen zu stärken, die Zusammenarbeit zu fördern und die regionale Vernetzung im Einklang mit der Programmpriorität „Ein besser kooperierender grenzüberschreitender Raum“ auszubauen.
Für wen ist der Kleinprojektefonds gedacht?
Der Aufruf richtet sich an eine breite Zielgruppe, insbesondere an:
- Städte und Gemeinden,
- Mikroregionen sowie regionale und lokale öffentliche Verwaltungen und deren Organisationen,
- Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Verbände,
- Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten.
Welche Projekte können gefördert werden?
Der KPF unterstützt nicht-investive Aktivitäten vom Typ „People-to-People“, darunter:
- öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Seminare,
- Camps und Sportveranstaltungen,
- Aktivitäten zum Know-How Transfer,
- externe Studien in den Bereichen Natur, Kultur, Bildung und Umwelt.
Voraussetzung ist eine grenzüberschreitende Partnerschaft mit mindestens zwei Projektpartnern. Die maximale Projektdauer beträgt ein Jahr. Die maximalen Gesamtkosten pro Projekt liegen bei 40.000 EUR, wobei eine Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) von bis zu 80 % möglich ist. Investitionsmaßnahmen werden im Rahmen des KPFS nicht unterstützt.
Wie funktioniert der Aufruf?
Der Kleinprojektefonds basiert auf einem offenen Aufrufsystem. Das bedeutet, dass Projektanträge laufend – ab Veröffentlichung des Aufrufs bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Mittel – eingereicht werden können.
- Einreichfrist für die 1. Runde: 30. Jänner 2026, 14:00 Uhr
- Einreichung: ausschließlich über das Online-System des KPF
Projektanträge, die bis zur Einreichfrist der ersten Runde vollständig eingereicht wurden und alle Kriterien erfüllen, werden vom Regionalen Lenkunssausschuss bewertet. Die entsprechende Sitzung ist für den 10. April 2026 geplant.
Wo finden Sie weitere Informationen?
Detaillierte Informationen zum Aufruf, zu den erforderlichen Dokumenten sowie zu den Kontaktpersonen finden Sie auf der Website des KPF-Verwalters NÖ.Regional in den folgenden Bereichen:
Der Kleinprojektefonds bietet eine einfache und zugängliche Möglichkeit, grenzüberschreitende Beziehungen zu stärken, Gemeinschaften zu vernetzen und sinnvolle Projekte mit konkretem Mehrwert für die Grenzregionen der Slowakei und Österreichs umzusetzen.
Updated 19. Dezember 2025